Auszüge aus:

Unser Gmoablatt'l

15. Jahrgang

Heft 8

August 2004


Aus dem Rathaus


Aktuelles


Dorfentwicklung / Arbeitkreise

Dorfentwicklung

Dorfleben

Geschichte

Ortsbild

Marterl

Kultur

Neue Medien

Demokratiebilanz

Jugend

Schule


Kindertagesstätten und Schule

Katholischer Kindergarten

Eltern-Kind-Spielkreis

Neues aus dem Kinderland

 

Aus der Schule

 


Vereine

Kirche & Soziales

PGR Weyarn und Neukirchen

Katholischer Frauenbund

Hospizkreis

Kreisbildungswerk Miesbach

   

Gesellschaft

Trachtenvereine

Männergesangverein Seeham

Kirchenchor

Veteranenvereine

Lindlverein

Gartenbauverein

Feuerwehr

FFW Weyarn

FFW Holzolling

FFW Gotzing

Schützen

Schützen Weyarn

Schützen Holzolling

 

Sport

TSV Weyarn

SC Seeham

TC Weyarn

 

Kampfkunstverein

 


Kunst und Kultur

Kultur im Schulhaus

Förderverein
Bairische Sprache und Dialekte

Ausstellung im Zehenthof


Allgemeine Informationen

Achtung – Abgabetermin für das Gmoablatt´l ist jeweils der 14. des Vormonats

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Vorwort

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Karl Steininger, langjähriger zweiter Bürgermeister unserer Gemeinde und Landeshauptmann der bayerischen Gebirgsschützen wird 65 Jahre alt. Er ist an seinem Geburtstag nicht da, sondern verbringt ihn mit seiner Frau in Südtirol. Sein Geburtstag ist für mich Anlass, ihm für den großen Einsatz für unsere Gemeinde herzlich Vergelt´s Gott zu sagen.

Weil ich weiß, dass sein Herz an den Gebirgsschützen hängt und weil ich ebenso weiß, wie häufig die Gebirgsschützen falsch interpretiert werden, benutze ich heute dieses Vorwort dazu, meine Rede zur Feier der 25.jährigen Wiedergründung der Gebirgsschützenkompanie Miesbach/Parsberg/Wies hier abzudrucken. Damit möchte ich ein wenig das Geschichtsbild gerade rücken und gleichzeitig soll es ein Geburtstagsgeschenk für Karl Steininger sein.

„Wenn wir über die Geschichte der bayerischen Gebirgsschützen sprechen, dann fällt uns das Jahr 1705 ein: Die Sendlinger Mordweihnacht.
Wir sehen dann die Tafeln mit den Namen der Gefallenen an unseren Gedenkstätten. Und im nächsten Jahr, wo sich dieses Datum zum 300. Male jährt, wird es viele Gedenkfeiern geben. Das ist der Anlass, uns mit der Geschichte der bayerischen Gebirgsschützen genauer zu beschäftigen.
Wenn wir das tun, entdecken wir eine Geschichte, die brandaktuell ist und die uns Weiser für die Zukunft sein kann.
Denn die Geschichte der Bayer. Gebirgsschützen

  • ist eine Freiheitsbewegung,
  • ist eine Wertgemeinschaft und
  • ist eine Geschichte der Wehrhaftigkeit.

Und all das:

  • Freiheit statt Gängelung,
  • Werte statt übertriebenem Liberalismus und
  • Wehrhaftigkeit statt Beliebigkeit

hat unser Land heute dringend nötig.

Lasst mich dazu einige wenige Sätze sagen:

Die Geschichte der Gebirgsschützen beginnt weit vor 1705. In den Jahren vorher   haben sich in vielen nieder- und oberbayrischen Städten und Gemeinden die Bauern, Bürger und der niedere Adel – verlassen von Max Emmanuel und bedrängt von den Österreichern – auf ihre eigene Kraft besonnen, ihre Geschicke selbst in die Hand genommen und ihre Gemeinden selbst begonnen zu verwalten.
So waren die Gebirgsschützen die eigentlichen Vorläufer der kommunalen Selbstverwaltung. Das ist eine Tradition, auf die ihr stolz sein könnt. Und die heute – wo Gemeinden finanziell ausbluten und mit Vorschriften gegängelt werden – ganz aktuell ist.
Freie Gemeinden – das ist beste Gebirgsschützentradition.

Ich bin vor einiger Zeit durch Slowenien gefahren und durch Kroatien und habe mit Slowenen, Kroaten und Serben gesprochen. Wir alle kennen dieses Land als Jugoslawien. Jetzt sind es drei Länder – in einer Zeit wo Europa sich zusammenschließt. Die Antwort, die ich bekommen habe, war immer die gleiche: Wir hätten nichts gegen Jugoslawien gehabt, wenn man uns unsere Identität als Kroaten, Slowenen und Serben gelassen hätte.
Da wird uns plötzlich ganz klar: Zugehörigkeit, Identität, ja auch Nationalgefühl oder Patriotismus – das ist verwurzelt. Das wächst von unten. Das kann man nicht einfach auslöschen. Schauen wir nach Estland, Lettland und Litauen, in die Ukraine, nach Tschechien, in die Slowakei: Dieses Gefühl der Zugehörigkeit ist wichtig. Erst wenn man es zulässt, anerkennt und pflegt, dann werden Menschen selbstbewusst und frei sein, sich den andern zuzuwenden. Dann wird Zusammenarbeit möglich, statt Feindschaft. Gebirgsschützen pflegen solche Werte.
  Mit dem Wissen um die Wichtigkeit der eigenen Geschichte, Wurzeln und Sprache – wir können das auch Heimat nennen – schaffen wir die Voraussetzungen, friedlich mit anderen zusammenzuleben. Die Friedensglocke von Telfs ist dafür ein sichtbares Zeichen. Und dafür, dass Ihr dies pflegt gebührt Euch Dank und Respekt.

Ein letztes: Die Wehrhaftigkeit.
Das sind nicht die Gewehre und die Uniformen. Wehrhaftigkeit ist nichts Kriegerisches. Wehrhaftigkeit, das ist das Wehren gegen die Auflösung der Wertegemeinschaft, die uns verbindet. Es ist die Wehrhaftigkeit gegen die Beliebigkeit. Die Bereitschaf, klare Worte zu sagen, Standpunkte zu vertreten, Stellung zu beziehen zur Verteidigung der Wurzeln aus denen wir gewachsen sind. Und deshalb darf ich Euch danken für die Bewahrung einer Tradition, die heute ganz modern ist und die wir heute brauchen.“

Ich wünsche unserer Gemeinde, dass wir immer viele Menschen haben, die unsere Traditionen lebendig leben, wissen, dass Zukunft Herkunft braucht und damit die Grundlage für ein selbstbewusstes Gemeinwesen legen.

Ihr Bürgermeister
Michael Pelzer

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Bürgersprechstunde

Jeden Dienstagnachmittag zwischen 17.00 Uhr und 19.00 Uhr gibt es in unserer Gemeinde eine Bürgersprechstunde.
Der erste Bürgermeister und im Verhinderungsfalle der zweite Bürgermeister stehen an diesen Bürgersprechstunden für Auskünfte, Nachfragen und Anliegen im Rathaus zur Verfügung.

Die Bürgersprechstunden im kommenden Monat sind
am Dienstag, den 3.8., 10.8., 17.8. (2. Bgm.), 24.8. (2. Bgm.) und 31.8. 2004 (2. Bgm.).  

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Aus dem Notizbuch des Bürgermeisters

Der Juli ist ein Monat, der traditionell meinen Terminkalender zum Überlaufen bringt. Kurz vor den Ferien gibt es viele Veranstaltungen und Termine, die noch erledigt werden müssen, weil danach die Urlaubszeit solche Termine nur noch schwer möglich macht.

Ein wichtiger Termin war für mich in Stellvertretung von Landrat Norbert Kerkel das Sommerfest des Altenheims Schwaighof. Viele unserer alten Mitbürger verbringen ihren Lebensabend in den Altenpflegeheimen unseres Landkreises. Es wäre schön, wenn viele Menschen, die Feste dieser Altenheime. Denn sie würden erleben, mit welcher Liebe und Aufmerksamkeit die Mitarbeiter der Altenheime sich um die alten Menschen kümmern, die sich selbst nicht mehr helfen können und wo eine Pflege in der Familie nicht mehr geleistet werden kann. Ich begegne bei solchen Gelegenheiten Menschen, die häufig zwei Weltkriege und viel Not erlebt haben, deren Leben weitaus schwieriger verlaufen ist, als unser Leben, das der Nachkriegsgeneration. Diese Menschen haben die Grundlage dafür geschaffen haben, dass wir in Frieden und Wohlstand leben können. Diese Menschen – so denke ich – müssen Teil unseres Lebens bleiben und dürfen nicht ausgeschlossen werden. Ganz besonders hat mich beeindruckt, dass es in allen Altenheimen Freundeskreise gibt. Das sind Menschen, die sich ehrenamtlich der alten Leute annehmen und mit viel Engagement ihnen zu einem lebenswerten Lebensabschnitt vor ihrem Tod helfen.

Hilfe steht auch im Vordergrund aller Organisationen, die – häufig ehrenamtlich – bei Unfällen und Katastrophen helfen. Das sind die Feuerwehren und das THW, das ist das Rote Kreuz und die Bergwacht, die Wasserwacht. Das sind auch die Notärzte und vor allem die Polizei. Wir haben zum zweiten Mal einen Dankgottesdienst   in Weyarn gefeiert und in einer Prozession sind wir zur Leonhardikapelle an der Autobahn gezogen um dort auch der Menschen zu gedenken, die an ihrem Leben verzweifelt sind. Ich bedanke mich herzlich bei Dekan Walter Waldschütz und Horst Hablowetz für die Organisation dieses Abends. Ich bedanke mich bei unserer Pfarrei und dem Deutschen Orden und mein ganz besonderer Dank gilt all denen, die tagtäglich für andere Dienst tun.

Dienst an der Natur habe ich eindrucksvoll bei einer Waldbegehung erlebt, bei der Förster, Waldbauern und Jäger geschildert haben, wie wichtig es ist, dass der Wald sich von alleine verjüngt, was aber bedeutet, dass der Wildbestand auf ein waldverträgliches Maß reduziert bleibt. Hier gibt es sicher unterschiedliche Ansichten. Klar ist aber allen, das der Wald ein wesentlicher Bestandteil eines gesunden Klimas ist. Gerade die Waldbauern zeigen hier großes Verantwortungsbewusstsein.

Im letzten Gmoablatt´l hatte ich über die große Tierschau unserer Landwirte berichtet und auch erwähnt, dass aus unserer Gemeinde Bauern ausgezeichnet worden sind. Dabei ist mir ein Fehler unterlaufen. Ich habe vergessen auch Martin Rummel aus Kleinhöhenkirchen zu erwähnen, der ebenso wie die anderen Genannten dabei war. Das tut mir leid und ich bitte um Nachsicht.

Ein Gespräch mit Prof. Dr. Greipl stand in meinem Terminkalender. Er ist der Vorsitzende der Beisheim-Stiftung und auch der Vorsitzende des Fördervereins für unser Krankenhaus  Agatharied.  Otto Beisheim, ein erfolgreicher Unternehmer, hat eine Stiftung gegründet und – weil er in unserem Landkreis auch Zuhause ist – fühlt er sich uns verpflichtet. Er ist ein großer Mäzen, der Kindergärten und viele Einrichtungen des Krankenhauses finanziell großzügig unterstützt hat. Mein Gespräch mit Prof. Greipl hat mich in meiner Meinung bestärkt, dass es wichtig ist, mit den Menschen, die ihren beruflichen Erfolg nicht nur sich selbst zugute kommen lassen, sondern auch der Allgemeinheit, engen Kontakt zu halten. In unserem Land hat das Mäzenatentum keine große Tradition. Wir sollten die Leistungen von Menschen, die sich ihrem Land verpflichtet fühlen, anerkennen.

Anerkennung erfährt unsere Gemeinde immer wieder durch Besucher von außerhalb, die die große Gemeinschaftsleistung, die bei uns von ehrenamtlichen Vereinsmitgliedern ebenso wie von den Arbeitskreisen erbracht wird, anerkennen. Besucher der Gemeinde Zusmarshausen aus dem Schwäbischen, und  der Gemeinde Fridolfing des Landesvereins Heimatpflege unter der Leitung des früheren Kreisbaumeisters Karl Schmid haben dies auch in diesem Monat bestätigt.

Zu dieser Art der Gemeinschaft gehören auch die Ortsversammlungen, die wir immer dann durchführen, wenn in einer unserer Ortschaften etwas geschieht oder geschehen soll, was Auswirkungen auf die dort wohnenden Menschen hat. So hatten wir in Esterndorf eine Ortsversammlung wo es um den Anschluss an den Kanal und die Wasserversorgung ging. Es war nicht schwierig, dass wir uns darauf geeinigt haben, dass die Esterndorfer ihr Wasser, das vom Wasserwirtschaftsamt   und dem Gesundheitsamt als qualitativ und quantitativ ausgezeichnet beurteilt worden ist, behalten. Dem Wunsch der Esterndorfer, an die gemeindliche Kanalisation anzuschließen entsprechen wir gerne. Und so waren wir uns nach einer Stunde bereits einig. Ich bedanke mich herzlich bei den Esterndorfer Bürgerinnen und Bürger für die konstruktive Art der Zusammenarbeit.

Eine große Gemeinschaftsleistung war auch die Neugründung des Dorfladenvereins, der das Weiterbestehen unseres Dorfladens in der Mitte de Ortes Weyarn sichern soll. Über 400 Anteile à 50,-- Euro sind gezeichnet worden. Die Gemeinde hat eine Bürgschaft gestellt und selbst ebenso wie der Deutsche Orden viele Anteile erworben. Damit – so hoffe ich – kann der Dorfladen gut anfangen.  Auf Dauer bleibt er uns aber nur, wenn Sie dort einkaufen. Wenn Sie alles zusammenzählen: Fahrtkosten, überflüssig Gekauftes, Stress usw. – kommt der Dorfladen nicht teurer als der Supermarkt.

Gemeinschaftlich sollten wir auch bestimmen, wie die Farbe unserer Schule in Zukunft aussehen soll. Die Holzverschalung ist zwischenzeitlich durch Wind und Wetter so beeinträchtigt, das sie neu gestrichen werden muss. Viele haben die bisherige weiße Farbe für nicht optimal gehalten. Deshalb haben wir in Absprache mit dem Kreisheimatpfleger und einem Restaurator Farbmuster an der Schule   anbringen lassen. Lehrer, Kinder und Gemeinderäte werden sich in diesen Tagen auf eine gemeinschaftliche neue Farbe einigen. Wir hoffen, dass diese dann die Schule besser ins Gelände einfügt als das bisher der Fall war.

Kunst und Kultur spielen in unserer Gemeinde eine immer stärkere Rolle. Deshalb freue ich mich, dass die Ausstellung im Kreuzgang der Kirche von Hannelore Schwalbach  ein großer Erfolg war. Das gilt für die Zahl der Besucher ebenso wie für die Zahl der verkauften Bilder. Ein ebenso großer Erfolg war die Ausstellung von Mirtha de Monge in der Casa de Mais unter der Mangfallbrücke, bei der Natur, Wissenschaft und Kunst als Netzwerk dargestellt wurden. Bei einer solchen Veranstaltung spürt man plötzlich, dass alle drei Bereiche ungeheuer eng zusammenhängen.

Auch der Spaß und die Freude kommen in unserer Gemeinde nie zu kurz. So fanden die“ Ersten Bayerischen Meisterschaften im Bierfasslrollen“ in Weyarn statt. Diese Sportart kannte ich bis vor kurzer Zeit noch nicht. Ich habe mich aber aufklären lassen. Sie entspricht einem alten Brauerbrauch, der nicht nur in Bayern sondern auch vor allem in England, Irland und Schottland geübt  wurde.  Daß Thomas Spiesl diesen Brauch mit vielen Helfern zu einer Bayerischen Meisterschaft  hat ausweiten lassen, das hat offensichtlich viele Menschen begeistert. Die Zuschauerzahl war jedenfalls beeindruckend. Bei den Anliegern, die an diesen zwei Tagen Einschränkungen in Kauf nehmen mussten, bedanke ich mich herzlich für ihr Verständnis.

Schon mehrmals habe ich darauf hingewiesen, dass der Betrieb einer Kläranlage ein kompliziertes Verfahren bedeutet, das viel Wissen und Können voraussetzt. Jetzt wo die Kläranlage in Feldolling erweitert und auf den neuesten Stand gebracht worden ist und wir sie gemeinschaftlich mit den Feldkirchnern eingeweiht haben, besteht in den nächsten Wochen die Möglichkeit,  sich zu informieren.  Wer Interesse hat, möge bitte bei der Gemeinde Feldkirchen-Westerham, Tel. 08063/97030 anrufen.

Auch wenn der August ein Urlaubsmonat ist, so ist er doch ein Monat, in dem viele Vereine Jahrtage und Feste feiern. Da gibt es das Kesselfleischessen der Vereine von Holzolling, das diesmal erstmalig am neuen Feuerwehrhaus stattfindet. Das Seefest der Wasserwacht ist ebenfalls eine Tradition geworden. Das Pfarrfest in Neukirchen ist selbstverständlich geworden. Und die Jahrtage der Ortsvereine von Gotzing, der Gebirgsschützen Gotzinger Trommel und des Veteranen- und Reservistenvereins Neukirchen sowie des Trachtenvereins und der Schützen in Pienzenau runden die Veranstaltungen im August und Anfang September ab. Sie zeigen, dass Traditionen und Zusammenhalt in den Ortschaften lebendig gelebt werden. Ich kann heuer nicht bei all diesen Ereignissen dabei sein, da ich als Kommissionsvorsitzender der Bundeswettbewerbskommission „Unser Dorf soll schöner werden- unser Dorf hat Zukunft“ 14 Tage durch Deutschland fahre und versuche, aus dem was andere Gemeinden in Deutschland an Gutem zustande bringen, Ideen für die eigene Gemeinde zu sammeln.

Jetzt, wo ich dieses Gmoablatt´l diktiere, wissen wir bereits, das unser langjähriger Rektor Alfred Fischer in den wohlverdienten Ruhestand geht. Zum Zeitpunkt, wo Sie das Gmoablatt´l  in der Hand haben, hat die Verabschiedungsfeier schon stattgefunden. Die Zusammenarbeit mit Alfred Fischer war über die Jahre hinweg von großem Vertrauen und großer Gemeinsamkeit geprägt. Auf seine Leistungen möchte ich gerne im September Gmoablatt´l eingehen. Heute darf ich ihm nur im Namen unserer ganzen Gemeinde einen langen und fröhlichen und ausgefüllten Ruhestand wünschen. Er hat ihn sich verdient.

Das Buch von Gisela Schinzel-Penth  „Sagen und Legenden um Miesbach und Holzkirchen“ wurde erneut gedruckt und ist zum Preis von 17,90 Euro in der Gemeinde wieder erhältlich.

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Bausachen aus dem Gemeinderat

  1. Bauantrag des Herrn Marcus Bauch, Flurweg 26, 82024 Taufkirchen, zum Neubau eines Einfamilienhauses mit Garage und Carport auf dem Grundstück Fl.Nr. 3256 der Gemarkung Holzolling, Osterseestraße 16, 83629 Großseeham.
Das Baugrundstück liegt im Geltungsbereich des Bebauungsplans Nr. 19 „Großseeham-Süd“. Das Einvernehmen zu dem Bauantrag wurde erteilt. Zu der von den Festsetzungen des Bebauungsplans abweichenden Lage des Gebäudes wurde ebenfalls das Einvernehmen erteilt.
Das Landratsamt Miesbach wurde gebeten, den Bauherrn gestalterisch zu beraten.

2. Beschluss über die Aufstellung eines Bebauungsplans für die Grundstücke Fl.Nrn. 767, 829/3, 829/2 u. a. der Gemarkung Wattersdorf in Reinthal.
Der Gemeinderat beschloss, für die Grundstücke Fl.Nrn. 767, 829/3, 829/2, 830/3 T, 766, 764/2 und 764 T der Gemarkung Wattersdorf in Reinthal einen Bebauungsplan aufzustellen. Die Verwaltung wurde beauftragt, das baurechtliche Verfahren durchzuführen. Voraussetzung dafür ist, dass sich die Grundstückseigentümer, die durch den Erlass des Bebauungsplans einen Vorteil erlangen, verpflichten, die Kosten des Bebauungsplanverfahrens zu tragen. Weiterhin sind zugunsten der Gemeinde die erforderlichen Ankaufsrechte einzuräumen.

3. Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 37 „Fentbach“;
hier: Behandlung der Stellungnahmen nach § 3 Abs. 2 BauGB und Satzungsbeschluss.
Mit dem Bebauungsplan Fentbach soll die Zielsetzung der Gemeinde, in allen Dörfern unserer Gemeinde Wohnen und Arbeiten nebeneinander möglich zu machen, um der Gefahr der Entstehung von Schlafdörfern zu begegnen, auch für Fentbach sichergestellt werden. So umfasst der Bebauungsplan die Errichtung einer Zimmerei und eines Betriebs für Heizung, Lüftung und Sanitär. Bei jedem Bebauungsplan werden Bürger und Behörden beteiligt.
Mit den Stellungnahmen befasste sich der Gemeinderat

    1. Stellungnahmen von Bürgern
    Von Bürgern wurden keine Anregungen oder Bedenken vorgebracht.

    2. Stellungnahmen von Behörden
    Folgende Träger öffentlicher Belange haben Anregungen oder Bedenken vorgebracht:
    - Landratsamt Miesbach, -Untere Immissionsschutzbehörde-, Postfach 3 03, 83711 Miesbach, mit Schreiben vom 03.12.2003.
    Ansiedelung von Gewerbebetrieben sind im Dorfgebiet möglich, soweit die Richtwerte von 60 dB(A) am Tag und 40 dB(A) in der Nachtzeit bei den benachbarten Wohngebäuden eingehalten werden können.
    Auflagen zur Einhaltung der Immissionsrichtwerte sind im Baugenehmigungsverfahren festzusetzen.
    Die Untere Immissionsschutzbehörde soll bei allen Bauvorhaben im Geltungsbereich der Satzung im Rahmen von Baugenehmigungsverfahren entsprechend Art. 69 Abs. 1 BayBO gehört werden.
    Prüfung durch den Gemeinderat:
    Die Stellungnahme der Unteren Immissionsschutzbehörde wurde zustimmend zur Kenntnis genommen.
    - Wasserwirtschaftsamt Rosenheim, Königstraße 19, 83022 Rosenheim, mit Schreiben vom 12.01.2004.
    Für die Niederschlagswasserbeseitigung-Ableitung ist eine Fachplanung zu erstellen. Auf die Verpflichtung, den Abfluss von Oberflächenwasser nicht nachteilig zu verändern (BayWG Art. 63), wird hingewiesen.
    Gemeinsame Ortseinsicht nach Schneeschmelze zur Abstimmung einer geeigneten Ableitungsform für Niederschlagswasser.
    Prüfung durch den Gemeinderat:
    Die angeregte Ortsbesichtigung hat zwischenzeitlich am 11.05.2004 stattgefunden. Danach hat das Wasserwirtschaftsamt Rosenheim folgende Stellungnahme abgegeben: „Das geplante Bauvorhaben hat keine nachteiligen Auswirkungen auf die vorhandene Abflusssituation bei Starkregenereignissen. (Das Bebauungsgelände liegt deutlich höher als der Schachteinlauf der vorhandenen Entwässerung und macht nur einen winzigen Bruchteil des Gesamteinzugsgebietes aus.) Auf die notwendige Fachplanung für die Abwasser- und Niederschlagswasserbeseitigung wurde nochmals hingewiesen.“
    Weiterhin wurde zwischenzeitlich ein Sickertest durchgeführt. Dieser hat die ausreichende Sickerfähigkeit des Untergrunds ergeben. Aus wasserwirtschaftlicher Sicht bestehen daher keine Einwände mehr.
    Der Gemeinderat beschloss daraufhin den Bebauungsplan Nr. 37 in der Fassung vom 31.07.2003 als Satzung. Die Verwaltung wurde beauftragt, das weitere Verfahren durchzuführen. Der Bebauungsplan wird gemäß § 8 Abs. 4 BauGB dem Landratsamt Miesbach zur Genehmigung vorgelegt.

4. Bauantrag der Eheleute Klaus und Marianne Hengler, Holzollinger Straße 5, 83629 Bruck, zum Neubau eines Einfamilienhauses mit Werkstatt, Lager und Garagen auf dem Grundstück Fl.Nr. 2391/1 der Gemarkung Holzolling in Fentbach, Rudolf-Groeschel-Weg.
Das Bauvorhaben liegt im Geltungsbereich des oben genannten Bebauungsplans Nr. 37 „Fentbach“. Es widerspricht in folgenden Punkten den Festsetzungen des Bebauungsplans:
Es ist eine Gesamtlänge von 28,50 m geplant. Zulässig sind 26,50 m. Einer Befreiung wurde zugestimmt.
Die beantragte Wandhöhe beträgt 6,89 m. Zulässig sind im Ostteil des Gebäudes 6 m, im Westteil 6,25 m. Einer Befreiung wurde nicht zugestimmt.  Die vorgeschriebenen Wandhöhen sind einzuhalten.
Auf der Ostseite werden zwei Balkone beantragt, die 1,56 m vor die Gebäudefassade auskragen. Zulässig ist eine maximale Auskragung von 1,25 m (Festsetzung Nr. 10.3). Einer Befreiung wurde nicht zugestimmt. Die maximal zulässige Auskragung ist einzuhalten.
Die Dachüberstände (trauf- und giebelseitig) überschreiten das maximal zulässige Maß von 0,80 m bzw. 1,30 m. Einer diesbezüglichen Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans wurde zugestimmt.
Aufgrund der vorgenannten Abweichungen, denen nicht zugestimmt wurde, konnte das Einvernehmen zu dem Bauantrag insgesamt nicht erteilt werden. Es ist eine entsprechende Umplanung vorzulegen.

5. Anfrage der Firma Zimmerei Höß, Hauptstraße 2, 83629 Großseeham, wegen Anlegung eines neuen Holzlagerplatzes auf dem Grundstück Fl.Nr. 837 der Gemarkung Holzolling in Großseeham.
Der Lagerplatz ist aufgrund seiner Größe und der Außenbereichslage grundsätzlich baugenehmigungspflichtig. Die Gemeinde Weyarn stellte ihr Einvernehmen zu dem einzureichenden Bauantrag unter der Voraussetzung, dass der gemeindliche Parkplatz vorher von Baumaterialien und –fahrzeugen geräumt wird, in Aussicht.

6. Anfrage der Raiffeisenbank Miesbach eG, Rathausstraße 1, 83714 Miesbach, wegen Änderung des Bebauungsplans Nr. 13 „Münchener Straße“ (bisheriges Tankstellengelände).
Die Raiffeisenbank Miesbach eG, die mit dem Verkauf des Grundstücks beauftragt ist, ist mit verschiedenen Fragen an die Gemeinde herangetreten:
Der Gemeinderat hielt es für sinnvoll, gemeinsam mit der Raiffeisenbank Miesbach eG Konzepte zur Überplanung des gesamten Geländes zu entwickeln. Die Verwaltung wurde beauftragt, mit der Raiffeisenbank entsprechende Gespräche zu führen.
 

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Aus der Arbeit des Gemeinderats

1. Bürgermeister Michael Pelzer vereidigt Herrn Hans Atzinger aus Esterndorf   als Nachfolger des ausgeschiedenen Gemeinderats Andreas Kreuzmair.

  „Ich schwöre Treue dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland und der Verfassung des Freistaats Bayern. Ich schwöre, den Gesetzen gehorsam zu sein und meine Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen. Ich schwöre, die Rechte der Selbstverwaltung zu wahren und ihren Pflichten nachzukommen, so wahr mir Gott helfe.“

2. Umbesetzung von gemeindlichen Ausschüssen.
Aufgrund des Ausscheidens von Andreas Kreuzmair aus dem Gemeinderat mussten verschiedene Ausschüsse umbesetzt werden. Es wurden folgende neue Mitglieder benannt:

    Rechnungsprüfungsausschuss
    Ernst Weidl, Vertreter Johann Atzinger

    Wasser- und Kanalausschuss
    Johann Atzinger, Vertreter Alois Killy

    Straßenausschuss
    Alois Killy, Vertreter Johann Atzinger

    Kultur- und Sportausschuss
    Alois Killy, Vertreter Johann Atzinger

    Finanzausschuss
    Ernst Weidl, Vertreter Johann Atzinger

    Schulverband Feldkirchen-Westerham
    Ernst Weidl, Vertreter Johann Atzinger

3. Ausbau der Abwasseranlage Weyarn;
Abwasserkonzept für den Ortsteil Esterndorf.
Der Gemeinderat hatte in seiner Sitzung am 11.05.2004 die Entscheidung darüber, wie die Abwasserentsorgung in Esterndorf künftig stattfinden soll, zurückgestellt. Es sollte vorab geklärt werden, ob die derzeitige dezentrale Wasserversorgung langfristig gesichert ist und ob bei Herausnahme von Esterndorf aus Planung für einen Anschluss an die zentrale Kanalisation mit Rückforderungsansprüchen seitens des Wasserwirtschaftsamts Rosenheim gerechnet werden muss. Das Wasserwirtschaftsamt hatte dazu mitgeteilt, dass „gegen das Fortbestehen der dezentralen Wasserversorgung durch die WG Esterndorf ... somit aus der Sicht des Gesundheitsamts Miesbach und des Wasserwirtschaftsamts Rosenheim keine Einwände“ bestehen. Esterndorf sei im Kanalgesamtbauentwurf enthalten. Bei der Berechnung der Zuwendungshöhe seien damit auch die für den Anschluss der Ortschaft geschätzten Ausführungskosten und Einwohner berücksichtigt worden. Im Fall einer Herausnahme von Esterndorf aus der ursprünglichen Planung sei mit Rückforderungsansprüchen zu rechnen. Der Gemeinderat beschloss, in Esterndorf eine Ortschaftsversammlung durchzuführen, bei der der Bevölkerung die möglichen Alternativen zur Abwasserbeseitigung vorgestellt werden. In der auf diese Versammlung folgenden Gemeinderatssitzung trifft der Gemeinderat die endgültige Entscheidung, welches Abwasserkonzept in Esterndorf verwirklicht wird.
Zwischenzeitlich hat die Ortsversammlung stattgefunden. Die Esterndorfer waren fast vollzählig da und teilten die Ansicht des Gemeinderats, dass die Ortschaft Esterndorf an das gemeindliche Kanalnetz angeschlossen wird und die Wasserversorgung in Esterndorfs Hand bleibt. Herr Gemeinderat Atzinger und Herr Schreder vom Ingenieurbüro werden prüfen, wie die Abwassereinleitungsmenge an den Wasserverbrauch gebunden werden kann.

4.Handhabung von Anträgen auf Verlängerung der Entleerungsfrist von Hauskläranlagen.
In § 4 Abs. 2 der Hauskläranlagensatzung der Gemeinde ist festgelegt, dass Hauskläranlagen mindestens einmal im Jahr entleert werden müssen. In der letzten Zeit wurden dazu immer wieder Anträge gestellt, diesen Zeitraum auf 2 Jahre zu verlängern. Eine jährliche Leerung sei bei Anlagen, die dem neuesten technischen Stand entsprechen, teilweise sogar schädlich. Diese Aussage wird vom Amt für Wasserwirtschaft beim Landratsamt Miesbach bestätigt.

Der Gemeinderat beschloss dazu folgendes Vorgehen:
Mit der Gemeinde Feldkirchen-Westerham ist abzuklären, ob von dort aus Einwände bestehen, wenn die Hauskläranlagen nur mehr im zweijährigen Turnus entleert werden.
Wenn von Seiten der Gemeinde Feldkirchen-Westerham keine Einwände bestehen, werden von Seiten der Gemeinde entsprechende Anträge auf Verlängerung der Entleerungsfrist genehmigt, wenn vom Landratsamt Miesbach bestätigt wird, dass die jeweilige Anlage dem neuesten technischen Stand entspricht.

5. Bürgermeister-Panzer-Straße
Die Bürgermeister-Panzer-Straße ist eine Anliegerstraße, die zu 90 % von den Anliegern bezahlt worden ist. Sie wird verstärkt als Parkplatz für LKW´s benutzt. Dabei werden häufig auch die Bankette niedergefahren. Für Kinder und Erwachsene ist dieses Zuparken nicht ungefährlich. Deshalb haben die Anlieger den Gemeinderat gebeten, Abhilfe zu schaffen. Diskutiert werden Lösungen, über ein Halteverbot das Parken zu verhindern oder die nördliche Anfahrt des Bürgermeister-Panzer-Straße zu sperren. Der Gemeinderat beauftragte die
Verwaltung unter Beiziehung der Polizei eine Lösung zu erarbeiten, die einstweilen auf Probe durchgeführt werden soll.

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Aus der Verwaltung

Öffnungszeiten des Wertstoffhofs
in Wattersdorf, Filzenweg,  Tel. 0171/4455981

  • Montag:              8.00 Uhr     12.00 Uhr
  • Donnerstag:    14.00 Uhr     18.00 Uhr
  • Freitag:           14.00 Uhr     18.00 Uhr
  • Samstag:          9.00 Uhr     13.00 Uhr

Müllabfuhrtermine im August:
Restmüll Weyarn: Freitag 6.8. und Freitag 20.8.2004
Restmüll mit Irschenberg:     Montag 2.8., 16.8. und 30.8.2004.
Die Biotonnen werden wöchentlich am Montag geleert.

Falls Sie Fragen zur Müllabfuhr haben, finden Sie die Antworten auch im Internet   unter www.vivowa r ngau.de

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Aktuelles

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Dank an Gisela Pelzer

Wir alle freuen uns über die Tatsache, dass es gelungen ist, das Bestehen unseres Dorfladens in Weyarn zu sichern. Dafür bedanken wir uns herzlich bei den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des neuen Dorfladenvereins.
Dies gibt uns aber auch Gelegenheit, einen weiteren Dank auszusprechen.
Denn, wenn der Dorfladen seine Tore wieder öffnet, ist dies kein Beginn. Es ist ein Tag der Fortsetzung, der Fortsetzung eines besonderen Engagements.

Heute wäre der Dorfladen nicht möglich, wenn vor 6 Jahren Gisela Pelzer sich nicht – als der Edeka-Laden zugemacht hat – allein, spontan, sich dabei über alle Einwände hinwegsetzend den Entschluss gefasst hätte: Ich mache einen Laden auf.

Das hat sie nicht gemacht, weil dies ihr Traumberuf war. Das hat sie auch nicht gemacht, weil sie nicht ausgelastet gewesen wäre. Und schon gar nicht hat sie es gemacht, weil sie Geld verdienen wollte.
Sie hat es nur deshalb getan, weil alte Menschen und die Bürgerinnen und Bürger, die nicht über ein Zweitauto verfügen, Nahversorgung brauchten und Gisela Pelzer ihnen die Nahversorgung möglich machen wollte.
Diejenigen, die dies nun fortsetzen, ahnen vielleicht und spüren, was das damals geheißen hat.
Da galt es Räume zu Suchen. Die fand sie in der Ignaz-Günther-Straße im alten Anwesen Schöpfer. Im Winter war es kalt. Die Ofenheizung heizte den Raum nur unzureichend. Zwei Pullover, Hosen , Socken und Winterschuhe musste sie anziehen, um die Öffnungszeiten zu überstehen.
Es galt die Einrichtung selber zu suchen und zum großen Teil selbst zu bauen. Sie hat begonnen, ein Sortiment zusammenzustellen, ohne am Anfang zu wissen, wie das geht. Viele Genehmigungen musste sie einholen vom Landratsamt, Gesundheitsamt und anderen Ämtern. Schließlich suchte sie die unterschiedlichsten Einkaufsmöglichkeiten um möglichst viele Kundenwünsche zu befriedigen. Sogar ein Apothekendienst war im Dorfladen vorhanden.
Und an den Abenden und den Wochenenden war die Buchhaltung zu machen. Die Abrechnungen und die Steuererklärungen. Es war ein unendlicher Papierkram.
Am Jahresende hat sie tagelang Inventur gemacht. Und  schließlich hat sie nicht nur viel Geld dazu gezahlt sondern zuweilen wurde sie auch noch missverstanden.

Wenn man das tut, um den Menschen daheim zu helfen, dann ist das ein hervorragendes Beispiel für Bürgerengagement, für Miteinander, für Dorfleben.

Und deshalb möchten wir uns heute herzlich bei Gisela Pelzer bedanken.

Michael Pelzer für den Gemeinderat von Weyarn

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Gründung des Weyarner Dorfladens e. V.

Rund sechzig Interessierte waren am 1. Juli 2004 (trotz EM – Halbfinale!) in das alte Feuerwehrhaus gekommen, um den „Weyarner Dorfladen e. V.“ zu gründen. Die Satzung wurde einstimmig beschlossen, die Vorstände wurden ebenso einstimmig gewählt..

  • Vorstand: Anschi Hacklinger
  • Vorstand: Thomas Assmann
  • Vorstand: Rositta Jüptner
  • Ehrenvorsitzende: Gisela Pelzer

Deutlich zu merken war das freundliche Interesse der Teilnehmer dieser Vereinsgründungsversammlung. Noch weiß keiner, was aus dem Projekt Dorfladen wird – bleibt der Laden im defizitären Bereich oder trägt er sich irgendwann und kann schwarze Zahlen schreiben?   Viele Bürger sind bereit, sich auf dieses Risiko einzulassen, ebenso die Mitglieder der Initiative sowie die Gemeinde Weyarn, frei nach dem Motto von Bert Brecht „Wer nicht wagt, hat schon verloren“. Also probieren wir es halt gemeinsam, einen kleinen Dorfladen an einem Standort zu erhalten   und zu beleben, den jede große Supermarktkette als unrentabel einstuft.

Wenn Sie dieses Gmoablatt´l lesen, hat der Laden schon seine erste Woche im neuen Gewand hinter sich. Vieles ist gleich geblieben, etliches hat sich aber auch verändert. Viele Äußerlichkeiten lassen erkennen, dass es auch ein „neuer“ Laden ist, neues Schild, z. T. neue Einrichtung, neues Kassensystem etc. .

Mit unserem Startkapital sind wir bis jetzt gut ausgekommen. Dank der Großzügigkeit vieler einheimischer Firmen sowie etlichen fleißigen Helfern liegen wir damit im vorgegebenen Rahmen. Das übrige Geld dient als Reserve für die nächsten Monate. Ein Defizit über einen längeren Zeitraum können wir uns schlicht nicht leisten, das „Damoklesschwert“ hängt natürlich über uns – schaffen wir die benötigten 10.000 € Umsatz pro Monat oder nicht? 100 Bürger, die im Monat für 100,-- € im Dorfladen einkaufen, damit würden wir finanziell über die Runden kommen.

Wir haben z. B. lange überlegt, ob wir überhaupt eine Computerkasse brauchen, mit der „Alten“ ging`s ja schließlich auch. Der Überblick über die Waren, Bestellungen, Statistiken, Lagerhaltung etc. ist jedoch mit einer Scannerkasse deutlich zu optimieren und insofern wirtschaftlicher, also haben wir eine gebrauchte Kasse angeschafft. Da wir beim Produktangebot vor allem auf frische Waren wie Obst und Gemüse sowie Molkereiprodukte setzen, war es wichtig, diese Sachen ansprechend zu präsentieren, also musste ein neues Kühlregal her etc. Auch die Kaffeemaschine ist „neu“ und macht richtig guten Espresso, Cappuccino etc., hausgemachten Kuchen gibt`s dazu   - falls das Wetter mitmacht, können Sie gemütlich draußen sitzen und einen ausgiebigen Ratsch halten..............

Es kann sein, dass nicht mehr sämtliche Artikel, die bisher im Sortiment waren, weiterhin dabei sind. Es kann sein, dass die neue Computerkasse mal nicht so will wie die Verkäuferin und diese möglicherweise in Hektik gerät. Es könnte sogar sein, dass Sie in der Schlange vor der Kasse warten müssen, weil alles noch nicht ganz so schnell und eingespielt ist. Für diese und noch viele weitere Unwägbarkeiten bitten wir Sie schon jetzt um Ihr Verständnis.

Aber Sie werden merken: Wir bemühen uns. Es gibt z. B. einen Kasten, in dem Sie Ihre Sortimentswünsche einwerfen können – vielleicht können wir auch Ihren speziellen Wunsch berücksichtigen. Bei Bedarf bringen wir die Einkäufe auch mal zu Ihnen nach Hause, organisieren den besten Biokäse der Region, bringen Ihnen was aus der Apotheke mit, stellen den Inhalt der Schultüte sowie der Liste mit Schulbedarf für`s neue Schuljahr zusammen, kredenzen Ihnen tagtäglich   die besten Weyarner Kuchenrezepte etc. etc. Das dürften doch genügend Gründe sein, mal im Laden vorbeizukommen!

Wir bedanken uns sehr herzlich bei den Mitarbeitern der Gemeinde Weyarn (v. a. bei den Männern vom Bauhof!) und Herrn Pelzer für die unkomplizierte Unterstützung; außerdem bei folgenden Firmen und Privatpersonen für Sachspenden und Mithilfe:

Zimmerei Hans Schnitzenbaumer, Fliesenhandel Robert Bruckmaier, Garagentore Georg Gröbmayer, Sparkasse Weyarn, Kältetechnik Rathke, Klaus Edenhofer, Barbara Bertram, Herrn Wollgam.

  G´schichtn aus dem Dorfladen:

Es war in den letzten Tagen im Juni, Samstag früh, ein kleines Mädchen kam als erste Kundin in den Laden. „Kann ich dir was helfen?“ „Nö, ich schau erst mal rum“. Nach gründlichem Schauen hatte sie sich ein Heft sowie eine Packung Kekse rausgesucht, zählte gewissenhaft die Münzen aus der Hand auf den Ladentisch und verschwand mit einem freundlichen „Wiedersehen!“ Eine Viertelstunde später tauchte sie erneut auf, schaute sich wieder gründlich um, erstand schließlich etwas Schokolade („für meine Schwester!“) und ging wiederum mit einem freundlichen „Auf Wiedersehen!“ Und prompt, das Wiedersehen ließ nicht lange auf sich warten, da kam sie wieder zur Tür reinspaziert. „Was hast du denn jetzt noch vergessen?“ „Ich hab gar nix vergessen, aber meine Schwester“   - Ich stutze. – „Die war doch gar nicht hier!“ „Das nicht, aber sie hat vorher vergessen, mir noch was zu sagen, was sie gerne wollte.“ Aha. Welch geduldige kleine Schwester, die auch brav ein drittes Mal herkommt. „Und was hat also deine Schwester noch Wichtiges vergessen?“ (Schulheft? Deo?)   „Ich sollte ihr noch eine Tüte Gummibären mitbringen!“. Zählte mir die Münzen auf die Theke und ging wieder nach Hause.

Weyarner Dorfladen
Die neuen Öffnungszeiten:

Mo bis Fr: 7.30 Uhr – 12.30 Uhr und 16.00 Uhr – 18.00 Uhr
Sa: 8.30 Uhr – 12.30 Uhr

Weyarner Dorfladen, Klosterweg 2, 83629 Weyarn, Tel. / Fax: 08020 - 908818

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Weyarn gewinnt Europäischen Dorferneuerungspreis

Im Spätherbst des letzten Jahres hatte uns das Bayerische Landwirtschaftsministerium gebeten, uns für den Freistaat Bayern am Wettbewerb um den Europäischen Dorferneuerungspreises 2004 mit dem Motto „Aufbruch zur Einzigartigkeit“, zu beteiligen.

Bereits am 23.Januar mussten die vorgeschriebenen Wettbewerbsunterlagen eingereicht werden.

In einem ganztägigen Workshop haben sich fast 30 Bürgerinnen und Bürger bemüht, diese Wettbewerbsunterlagen zu erstellen. In vielen Sitzungen zwischen Anfang Dezember 2003 und Ende Januar 2004 waren  unendlich viele Hausaufgaben zu machen, um schließlich eine Bewerbung einzureichen, die die eigene Arbeit präzise darstellte, dem eigenen Anspruch genügte, und das Wettbewerbsmotto erfüllte.

Dabei hatten wir am Anfang Schwierigkeiten mit dem Wettbewerbsmotto. Denn vieles von dem, was andere, wenn sie uns besuchen, für außergewöhnlich oder auch einzigartig halten, ist für uns schon lange zur Selbstverständlichkeit geworden.  Aber gerade dieses Selbstverständliche, ist vielleicht auch das Einzigartige an unserer Gemeinde. Wir wissen, dass der Weg das Ziel ist.

Am 19. Mai hat eine international besetzte Jury  unsere Gemeinde besucht, um zu prüfen und zu erkunden, inwieweit die Wettbewerbsunterlagen auch mit dem lebendigen Leben unserer Gemeinde zusammenpassen.

Diese Präsentation, für die uns nur wenige Stunden zur Verfügung standen, haben weit über 40 aktive Bürgerinnen und Bürger vorbereitet und dann am 19. Mai gestaltet.
Das Engagement der Weyarn Bürger hat die Jury offensichtlich überzeugt.

Dann, am 5. Juli 2004, erhielten wir die schriftliche Mitteilung, dass Weyarn in dem Wettbewerb, an dem 32 europäische Staaten, Länder und Regionen teilgenommen haben und je ein Dorf nominiert hatten, mit dem „Europäischen Dorferneuerungspreises   für ganzheitliche nachhaltige und mottogerechte Dorfentwicklung von herausragender Qualität“  ausgezeichnet worden sind.

Die Jury betonte, dass das „sensationell hohe Niveau der Dorferneuerungs- und Landesentwicklungsmaßnahmen in den Teilnehmergemeinden“ sie vor eine denkbar schwierige Aufgabe gestellt hatte.

Der Vorsitzende der Europäischen ARGE Landentwicklung- und Dorferneuerung, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Wien, hat Weyarn zu dieser hervorragenden Leistung und dem großartigen Erfolg herzlich gratuliert.

Die Kurzfassung der Jurybewertung lautete:

„Weyarn kann auf eine umfassende und einzigartige Dorfentwicklung verweisen, deren herausragende Stärke ein intensiver Bürgerbeteiligungsprozess ist. Er wird begleitet von Eigeninitiative, gezielter Öffentlichkeitsarbeit   und Informationspolitik, professionell gemanagter Projektentwicklung und – umsetzung, sowie privaten Patenschaften zur Pflege öffentlicher Einrichtungen. Besondere Erwähnung verdienen der nachhaltige und ressourcenschonende Umgang mit dem Natur- und Landschaftsraum, die aktive Bodenpolitik, das ausgeprägte Geschichtsbewusstsein, die hohe Planungskultur, die vielfältigen regionalen Kooperationen, sowie die intensive Nutzung neuer Kommunikations- und Informationstechnologien.“

Eine umfangreichere Darstellung und Jurybewertung wird in einem Tagungsband zur Verleihung des Europäischen Dorferneuerungspreises 2004, der am 7. und 8. Oktober 2004 im Großen Walsertal in Vorarlberg stattfindet, publiziert.

Ich bedanke mich herzlich bei den vielen Bürgerinnen und Bürger, die sich haben anstecken lassen von diesem Wettbewerb, die Ideen eingebracht, Arbeit aufgebracht und Begeisterung gelebt haben.

Mit diesem erneuten Preis haben wir auch in vielen Bereichen Anerkennung erhalten, die für die weitere Arbeit in unserer Gemeinde sehr nützlich sein können. Das gilt für die Ämter und Behörden des Freistaats Bayern, das gilt für Firmen und Investoren, das gilt nicht zuletzt für viele andere Gemeinden, die mit uns gemeinsam neue Ideen entwickeln. Ein solcher Preis kommt unserer Gemeinde – wie auch zuvor die EXPO-Teilnahme und die Auszeichnung der Bertelsmann-Stiftung, ideell und materiell zugute.

Ich freue mich, wenn wir gemeinsam am 7. und 8. Oktober 2004 in Vorarlberg den Preis entgegen nehmen können. Alle die, die mitgeholfen haben, sind dazu herzlich eingeladen.

Für alle die, die Interesse an den Wettbewerbsunterlagen haben, werden wir in den nächsten Wochen eine Zusammenfassung fertigen. Sie kann in der Gemeinde angefordert werden.
Einige Bilder von den Vorbereitungen und dem Jurybesuch können Sie auch im Internet nachlesen.

Ihr Bürgermeister
Michael Pelzer

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Erlebnis-Wanderungen in das Reich des Steinadlers
der Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee

Zwischen 5. Mai und 6. Oktober 2004 bietet die Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee auch in diesem Jahr wieder regelmäßig jeden Mittwoch insgesamt 23 Erlebnis-Wanderungen in das Reich des Steinadlers - wechselweise zwischen Wallberg und Spitzing - an. Der Start ist jeweils um 10.30 Uhr. Dauer am Wallberg etwa 4 Stunden, am Spitzingsattel etwa 3 Stunden.

Die Wanderungen sind nicht schwer und auch für Familien geeignet. Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk sowie Fernglas werden empfohlen. Nach Abschluss der Wanderungen und Beobachtungen besteht die Möglichkeit zur Einkehr in der näheren Umgebung.

Diese Erlebnis-Wanderungen der Kreissparkasse werden von wissenschaftlichen Mitarbeitern der Organisation „Zukunft Biosphäre“ durchgeführt. Diese Organisation betreut im Auftrag der Kreissparkasse das Projekt zum Schutz und Erhalt des Steinadlers im Landkreis. Es besteht eine gute Chance, wildlebende Steinadler in ihren angestammten Lebensräumen zu beobachten. Darüber hinaus werden viele Informationen zur heimischen Flora und Fauna allgemein vermittelt.

Die Führungen finden bei jedem Wetter statt und sind für die Teilnehmer kostenlos.

Weitere Infos unter www.adler-info.de

Nachfolgend die Termine:

Route

Zeit

ÖPNV

Termine

Tipps

Sommerwanderweg am Wallberg

Treffpunkt:
Kistenwinterstuben

10.30-14.30 Uhr

Weglänge:
ca. 4,9 km

RVO 9560, Haltestelle Kistenwinterstuben, Suttenbahn - evtl Anpassung an Sommerfahrplan 2004 notwendig!!!

30.06. 14.07.
28.07. 11.08.
25.08. 08.09.
22.09. 06.10.

Fernglas, festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung, Brotzeit mitbringen

Sommerwanderweg am Spitzingsattel

Treffpunkt:
Spitzingsattel

10.30-13.30 Uhr

Weglänge:
ca. 2 km

RVO 9560, Haltestelle Spitzingsee
- evtl Anpassung an Sommerfahrplan 2004 notwendig!!!

07.07. 21.07.
04.08. 18.08.
01.09. 15.09
29.09.

Fernglas, festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung, Brotzeit mitbringen

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Die Arbeitskreise informieren:

Dorfentwicklungsvorstand

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Arbeitskreis Dorfleben

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Arbeitskreis Geschichte

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Arbeitskreis Ortsbild und Verkehr

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Arbeitskreis Marterl

Wer die Arbeit des Arbeitskreises Marterl unterstützen möchte, kann dies auf vielfältige Art tun:

1.) Zur Mitarbeit ist jeder herzlich eingeladen.

2.) Der Arbeitskreis sucht Bilder von Marterl aus dem gesamten Gemeindebereich, besonders ältere Aufnahmen sind wertvolle Zeitdokumente. Selbst wenn die Tuffsäulen und –kreuze nur im Hintergrund zu sehen sind, würden wir sie gerne sichten.

3.) Es besteht auch die Möglichkeit den Arbeitskreis finanziell zu unterstützen:
Spendenkonto:
Raiffeisenbank Miesbach, BLZ 701 695 98, Konto 340 73 000 9
Kreissparkasse Miesbach/Tegernsee, BLZ 711 525 70, Konto 84 91 573

4.) Wir sind für alle Informationen rund ums Marterl dankbar.

Kontaktpersonen des AK Marterl:
Martin Grabmaier, Neukirchen, Tel. 08020/1329
Josef Hatzl, Bruck, Tel. 08020/882
Peter Kallert, Neukirchen, Tel. 08020/1352
Johann Kislinger, Großpienzenau, Tel. 08025/7581

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Arbeitskreis Kultur

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Arbeitskreis Neue Medien

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Arbeitskreis Demokratiebilanz

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Jugend - Jugend - Jugend
Ferienprogramm Sommer 2004

-> hier zum Runterladen

Aktuelle Öffnungszeiten und Gruppen im JUGS:
(Weyarner Jugendräume im ehem. Grünwald-Haus über dem Lebensmittelladen)
Montag: 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr offen für alle 10 -13jährigen Ltg. Hanna Mehrer (Tel. 295) u. Frederik Schreiber
Dienstag: 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr offen für alle ab 13 Jahren Ltg. Sonja Fischbacher (Tel. 541) u. Johanna Zinsbacher
Donnerstag: 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr offen für alle 13 Jahren Ltg. Dominik König (Info bei Betty Mehrer Tel. 295)
Freitag: ab 17.00 Uhr Kochen Backen Essen – Gruppe Info Sonja Fischbacher (Tel. 541)

Außer an Sonn- und Feiertagen können die Räume ab 15.00 Uhr mit einem Jugendleiter genutzt werden.
Abends: Schlüssel bekommen (verantwortungsbewusste) Jugendliche ab 16 Jahren. (während der Woche bis max. 22.oo Uhr, am Wochenende bis max. 24.oo Uhr)
Alle weiteren Informationen bei Betty Mehrer, Tel. 08020/ 295

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Arbeitskreis Schule

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Die Kindertagesstätten und die Schule informieren:

Logo Kindergarten Katholischer Kindergarten
Ferienzeit ist die schönste Zeit...

Ganz so ist dem nicht!
Im Juli war bei uns im Kath. Kindergarten St. Peter und Paul noch
einiges los.

So manch aufregende Tage und auch eine ganze Nacht rundeten unser Jahr vollends ab. Wir machten heuer erstmals Erfahrungen in mehreren „Waldtagen“, die Polizei kam nochmals zu Besuch, um mit unseren „Großen“ den Schulweg abzugehen, die zukünftigen Schulkinder durften im Kindergarten übernachten und so manch Überraschung erleben, alle Kinder erfreuten sich an einem Marionettentheater und am Ende feierten wir gemeinsam mit Pater Walter einen Abschlussgottesdienst.

Jetzt haben wir uns alle miteinander eine Erholungspause verdient.

Wir wünschen Ihnen einen schönen August und möglichst viele Sonnenstrahlen und warme Tage!
Ihr Kiga Team Weyarn

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Eltern-Kind-Spielkreis /Netz für Kinder
Ein herzliches Dankeschön an alle Sponsoren

sagen alle Spielkreisler der „Netz für Kinder“ Tagesstätte.
Für alle Kinder, Eltern und dem Erzieher Team war es eine große Freude, als wir erfuhren wie viele gespendet haben. Von diesem Geld können wir uns besondere Spielmaterialien kaufen, die unsere Beschäftigungsangebote erweitern und bereichern, z.B. Steckmaterialien, besondere „Geräte“ für unseren Sandwannentisch und anderes. Während der Sommerpause wird der Spielkreis gründlich aufgeräumt, geputzt und das neue Spielzeug mit eingeräumt. So genießen jetzt alle „Spielkreisler“ nah oder fern die wohlverdienten Sommerferien und freuen sich im September über die neuen Spielsachen.

Ein herzliches Dankeschön an unsere Sponsoren

Autoreparatur               Aral Tankstelle Gerhardt
Herr Kaspareit               Herr Gerhardt

Selectavet                   Praxis für innere Medizin
Herr Dr. Otto Fischer        Fr. Dr. Pörtl

Bauunternehmen             Architektur
Herr Obermaier               Herr Tengelmann

Ingenieurbüro                Schnitzerei Stadl
Fr. Holm                      Herr Wittmann

Mehr über uns im Internet unter: www.spielkreis-weyarn.de

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Kinderland
Notizen aus dem Kinderland

 

Mehr zu finden unter www.kinderland-weyarn.de !

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Aus der Schule

 

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Die Vereine informieren:

Pfarrgemeinderat Weyarn

Rückblick:

Bittgang nach Kleinhöhenkirchen am 2. 7.04
Unser alljährlicher Bittgang am 2. Juli nach Kleinhöhenkirchen fand bei windigem, aber sonnigem Wetter statt.

Nach einem festlichen Wallfahrtsgottesdienst gemeinsam mit den Feldkirchnern durften wir im schönen großzügigen Hof von Frau Osterholzer ca. 120 Bittgänger mit Essen und Trinken versorgen.

Es gab heitere und unterhaltsame Gespräche im Trockenen; erst als wir am Ende mit dem Aufräumen fertig waren, goss es wieder einmal wolkenbruchartig...

Patrozinium am 4. 7.04
Das heurige Patrozinium konnten wir - der Herr hatte ein Einsehen mit uns - bei sehr schönem Sonnenwetter begehen.
Nach festlichem Gottesdienst und Prozession zog es die meisten in unser neues Pfarrheim.
Wegen des fantastischen Wetters ließ sich der Großteil der Besucher gleich von der Biergarten-ähnlichen Atmosphäre zwischen Jasmin und Holunder des Südgartens anlocken.
160 Braten und drei Fass Bier waren durch fleißige Hände schnell verteilt.
Auch das Aufräumen war durch viele Helfer zügig erledigt. Alles in allem ein gelungenes Fest!

Ausblick:

Jugendliche Besucher aus aller Welt in Weyarn - Gastfamilien für August 2005 gesucht!

Wie vielleicht mancher schon mitbekommen hat, findet vom 15. bis 21. August des kommenden Jahres der XX.Weltjugendtag in Köln statt, ein besonderes Ereignis, das Papst Johannes Paul II. ins Leben gerufen hat. Der Papst hat einmal gesagt: „Nicht ich ziehe durch die Welt und die Jugend folgt mir, sondern die Jugend zieht mich an!“ Vor 20 Jahren hat der Papst beschlossen, regelmäßig mit der katholischen Jugend der Welt den gemeinsamen Glauben zu feiern.

Nach langer Zeit findet dieses große Ereignis in Deutschland statt; ca. 1,2 Mio Jugendliche zwischen 16 und 29 Jahren aus über 120 Ländern der Erde werden vom 11. bis zum 16. August 2005 zunächst Gast in den deutschen Diözesen sein, um vom 16. bis zum 21.August alle zusammen den Weltjugendtag zu feiern. Zweimal möchte der Papst in Köln selbst mit dabei sein.

Dass dieses riesige Fest seine Schatten voraus wirft und rechtzeitig geplant werden muss, liegt auf der Hand.

Das Erzbistum München und Freising erwartet rund 20.000 jugendliche Gäste, die alle in den einzelnen Dekanaten bzw. den Pfarrgemeinden untergebracht werden sollen. In Weyarn werden dies 10 bis 19 Gäste sein.

Wir bitten, auch im Namen von Friedrich Kardinal Wetter, alle Pfarreiangehörigen, darüber nachzudenken, einen bis zwei Jugendliche in den sechs o.g. Tagen bei sich zu Hause aufzunehmen, im Idealfall mit Kinden/Jugendlichen im ähnlichen Alter. Es geht nicht nur um ein Bett (nachdem die Jugendlichen alle Matten und Schlafsäcke dabei haben, würde es „zur Not“ auch ein Platz am Boden tun), es geht vor allem darum, so Kardinal Wetter, dafür „Sorge zu tragen, dass unsere Gäste mit schönen, bewegenden und nachhaltigen Erinnerungen wieder zurück in ihre Heimatländer fahren und dass unser Leitwort Gäste sind ein Segen für sie spürbar wird.“

Überblick über das Begegnungsprogramm:
Donnerstag, 11.08.05: Willkommenstag (Ankunft)
Freitag, 12.08.05: Tag des sozialen Engagements (in den einz. Pfarreien),
Samstag, 13. 08.05 Diözesanes Begegnungsfest in München,
Sonntag, 14. 08.05 evtl. Dekanatstag oder in den Pfarreien,
Montag, 15. 08.05 Maria Himmelfahrt/ Tag in der Pfarrei,
Dienstag, 16. 08.05 Reisetag (nach Köln).

Die Gastfamilien sind dazu eingeladen, mit „ihrem“ Jugendlichen und den anderen zusammen diese Tage mehr oder minder intensiv zu erleben. Ein Vorbereitungs-Team wird sich demnächst Gedanken über gemeinsame Aktionen machen.

Sollten Sie Interesse haben, Gastfamilie zu werden, füllen Sie bitte unser vorläufiges Anmeldeformular aus ( gibt´s in der Infobroschüre- Pfarrbüro oder in der Kirche - bzw.hier als Kopie) und schicken dieses ans Pfarrbüro Weyarn, Klosterweg 1 bzw. geben dieses dort ab. Genauere (schriftliche) Informationen erhalten Sie dann umgehend.

Übrigens: Gastgeberfamilien müssen nicht unbedingt katholisch sein!

Ausführliche Informationen finden Sie im Internet über www.wjt2005.de und in den Infobroschüren (auch über PGR zu haben).

Wollen wir gemeinsam ein Segen für die jungen Gäste sein!

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Pfarrgemeinderat Neukirchen

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Katholischer Frauenbund Weyarn-Neukirchen
Wir schwingen uns auf’s Rad
und erkunden auf dem neuen „Münchner Wasserweg“ die Herkunft des Münchner Trinkwasser.

Das nahmen sich 6 Frauen vom Katholischen Frauenbund München und ein Mann vor, trafen sich am Freitag den 9. Juli 04 um 9.00 Uhr beim Deutschen Museum und los ging es.
Immer der Isar entlang bis zur Großhesseloherbrücke dann über Kreuzstraße nach Valley, wo sie die Brauerei besichtigten, kamen sie um 18.00 Uhr in Weyarn an. Am Ortseingang wurden sie von Burgl Zinsbacher, Antonie Ebner und Barbara Stutzmann freudig empfangen.

Nachdem sie sich in ihrem Nachtquartier, im Gartenhäus’l vom Deutschen Orden, erfrischt hatten, ging es mit der ganzen Vorstandschaft des Katholischen Frauenbunds Weyarn-Neukirchen zum Kegeln nach Fentbach. Eigentlich war zu erwarten, dass die Radler/innen, hauptsächlich ältere Leut, müde seien – keine Spur – sie schoben noch einige flotte Kugeln. Mit viel Humor wurde es bis spät in der Nacht ein lustiger geselliger Abend.
Am Samstag morgen um 7.30 Uhr feierten wir zusammen in der Maria-Hilf-Kapelle einen feierlichen Gottesdienst mit Pater Walther, der uns anschließend alle zu einem Frühstück in’s Refektorium einlud,
bei dem es noch mal sehr gemütlich wurde. Dicht eingepackt, weil es wieder mal regnete, setzten die Radler dann ihre Tour nach Gmund fort, um von dort mit dem Zug wieder nach München zu fahren.

Dieser Radlerbesuch war eine nette Begegnung.
Wir haben uns über den Besuch gefreut und die Gäste waren begeistert, Weyarn, das Kloster, die Kirche und uns so intensiv kennen gelernt zu haben.
Danke an alle, die uns dabei geholfen haben.
                                                                                   

Die Vorstandschaft

Weitere Termine des Frauenbunds

  • Kräuterbüsch’l sammeln
    Wir suchen an der Mangfall Kräuter für Maria Himmelfahrt - auch für Familien geeignet.
    Tag:   13.August 2004      16.00 Uhr
    Treffpunkt:   vor der Kirche in Weyarn
    (näheres entnehmen sie dem Schwarzen Brett des Miesbacher Merkur).
     
  • Wir lernen „Baumkuchen“ backen
    Frau Milow zeigt uns die Technik wie ein Baumkuchen gebacken wird.
    Tag:  22. September 2004    19.00Uhr
    Ort:   Pfarrheim Weyarn
    Unkostenbeitrag: 2,- €
    Anmeldungen bei Frau Milow Tel:08020/305

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Kath. Kreisbildungswerk Miesbach e.V.

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Hospizkreis Miesbach e.V.

Aktuelle Informationen unter www.Hospizkreis.de

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Trachtenverein Neukirchen
Einladung zum Vereinsausflug

nach Neukirchen bei Hl. Blut im Naturpark Oberer Bayrischer Wald

Abfahrt am Samstag, den 11.9.04 um 8.00 Uhr in Neukirchen
Flughafenbesichtigung (– Achtung: Ausweis nicht vergessen, sonst werden Sie dort nicht eingelassen), Fahrt über Deggendorf, Rusel, Regen, Zwiesel ins Hotel Klosterhof (Halbpension) nach Neukirchen.
Am Sonntag,   den 12.9.2004, Klosterbesichtigung und Rückreise über Kötzing – Viechtach – Bogen - Straubing.

Preis: 105,--   Euro pro Person im Doppelzimmer
Anmeldung bei Gerd Probst, Tel. 08020/1749 oder Albert Zinsbacher, Tel. 08020/264

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Trachtenverein Pienzenau
Einladung zum Vereinsausflug des Trachtenvereins Pienzenau

zur Dolomitenfahrt am Samstag, den 11.9.2004.

Abfahrt um 6.30 Uhr beim Wirt in Kleinpienzenau.
Anmeldung bitte bis zum 5.9.2004 bei
Pankraz Weiß, Willenberg, Tel. 08025/7595

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Männergesangverein Seeham

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Kirchenchor Weyarn
Programm im August

 

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.Textfeld:

Veteranen- u. Reservistenverein Neukirchen e.V.
Einladung

zum gemeinsamen Jahrtag des Veteranen- und Reservistenvereins Neukirchen und der Gebirgsschützenkompanie Gotzinger Trommel

am Sonntag, den 29. August 2004.

 

                        9.30 Uhr   Aufstellung zum Kirchenzug
                        9.45 Uhr   Kirchenzug
                      10.00 Uhr   Gottesdienst
                                          anschl. Libera und Kranzniederlegung am Denkmal
                ca. 11.30 Uhr   Rückmarsch zum Gasthaus Neukirchen und
                                          gemütliches Beisammensein
                                          zur Unterhaltung spielt die Blaskapelle Obermüller.

Die Vorstandschaften bitten um zahlreiches Erscheinen zum Jahrtag.

Vereinsfoto
Im Vorgriff auf unser 100-jähr. Gründungsjubiläum wollen wir ein Vereinsfoto aufnehmen lassen.
Die Mitglieder des Veteranen- und Reservistenvereins Neukirchen bitten wir nach Gottesdienst und Totengedenken im Pfarrgarten um Aufstellung zum Vereinsfoto.

Wir würden uns sehr freuen, wenn möglichst viele unserer Kameraden die Möglichkeit zu einem großen Gruppenfoto unseres Vereins wahrnehmen würden.

Bilder und Dokumente gesucht
Der Veteranen- und Reservistenverein Neukirchen begeht im Jahr 2006 sein 100-jähr. Gründungsjubiläum.
Im Rahmen des Festjahres planen wir u.a. eine Ausstellung zur Geschichte der Kriegs- und Nachkriegszeit in unserer Gegend.
Aus diesem Grund bitten wir sie um ihre Mithilfe – wir suchen z.B. Bilddokumente, Schriftstücke, Zeitungsartikel und Gegenstände, die aus dieser Zeit stammen.
Sollten sie im Besitz eines der oben genannten Gegenstände sein, bitten wir um ihre Nachricht an:

Vorstand Otto Fischer, Esterndorfer Str. 8, 83629 Holzolling – Tel. 08063/9509.

Weitere Informationen und Wissenswertes über den Verein finden sie unter www.veteranen-neukirchen.de


Veteranen- u. Reservistenkameradschaft Weyarn e.V.

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Lindlverein

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Obst- und Gartenbauverein Holzolling

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Freiwillige Feuerwehr Weyarn

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Freiwillige Feuerwehr Holzolling

Aktuelles finden Sie im Internet auch unter www.GoldenesTal.de

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Freiwillige Feuerwehr Gotzing

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Schützengesellschaft Weyarn

Aktuelles finden Sie im Internet auf der vereinseigenen Homepage unter www.sg-weyarn.de

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Schützengesellschaft Holzolling
Holzollinger Schützen ziehen sportliche Zwischenbilanz

In einer gemeinsamen Abschlussfeier blickte die SG Holzolling kürzlich auf die Rundenwettkampfsaison 2003/04   zurück.
Und gleich danach hieß es für einige der Schützen bei den Oberbayerischen und Bayerischen Meisterschaften anzutreten.

Besonders hervorzuheben wussten Schützenmeister Josef Werndl und Sportleiter Stefan Felgenhauer die Leistung der 3. Luftgewehr- Rundenwettkampfmannschaft. Ungeschlagen errangen sie mit 24 : 0 Punkten den Sieg in der A – Klasse und sicherten sich somit den Aufstieg in die Gauliga.
Holzollings erstes Luftpistolenteam, in der letzten Saison erst in die Bezirksoberliga aufgestiegen, verfehlte dort trotz herausragender Ergebnisse nur knapp den Tabellensieg und landete mit
  12 : 8 Punkten auf Rang 2.
Ähnlich unglücklich lief es auch für die Bayernligamannschaft. Sie konnte am letzen Wettkampftag nicht genügend stark punkten und belegte abschließend den 4. Tabellenplatz nur 2 Punkte hinter dem Tabellenerstem.
Die zweite Luftgewehr- und die
  zweite Luftpistolenmannschaft sicherten sich Platz 5 in der Bezirksoberliga bzw. Platz 4 in der Gauklasse.

Aber auch bei den Oberbayerischen und Bayerischen Meisterschaften zeigten die Holzollinger Schützen wieder ihr Talent. So belegten die Schützen Conny Niederberger, Simone Brandl und Steffi Leiseder mit der Mannschaft in der Disziplin Luftgewehr Damenklasse auf der Oberbayerischen mit 1156 Ringen Platz 5. und auf der Bayerischen mit 1160 Ringen den 9. Platz. Dabei erreichte Conny Niederberger mit einer Einzelleistung von 392 von 400 Ringen den Platz 13 unter Bayerns Damen. Simone Brandl konnte kam der Oberbayerischen mit 387 Ringen auf Rang 14. Susanne Dellekönig, ebenfalls Bayernligaschützin Holzollings, erlangte mit 389 Ringen und einem Finalergebnis von 101,0 Ringen den 4. Platz bei der Bezirksmeisterschaft.
Zum ersten mal angetreten waren die Schüler Lisa und Martin Riedlechner. Sie errangen mit 169 bzw. 166 Ringen Platz 31 und 58 in ihrer jeweiligen Klasse. Leider reichte dies bei beiden nicht für die Teilnahme an der Bayerischen Meisterschaft. Annette Werndl erreichte mit dem Luftgewehr bei der Landesmeisterschaft mit 378 Ringen eine mittlere Platzierung in der Juniorenklasse, ebenso wie ihre Schwester Elisabeth Werndl, die in der Disziplin Kleinkaliber 3 * 20 Schuss 546 Ringe erzielte.

Erstmals startete für die Holzollinger Schützen auch eine Auswahl von Armbrustschützen. Rang 5 mit 376 Treffern auf der Oberbayerischen Meisterschaft und den 13. Platz mit 378 Treffern bei der darauffolgenden Landesmeisterschaft konnte Susanne Dellekönig dabei für sich verbuchen. Aber auch Simone Brandl und Conny Niederberger waren auf den Ergebnislisten im ersten Drittel zu finden.
Natürlich zeigte sich Holzollings Teambetreuer Gerhard Wohlrab bei diesen Leistungen äußerst zufrieden und sieht auch der kommenden deutschen Meisterschaft, die Anfang September auf der Olympiaschießanlage München- Hochbrück stattfindet, mit einem positiven Eindruck entgegen.

Aktuelles finden Sie im Internet auch unter www.GoldenesTal.de oder www.sg-holzolling.de

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TSV Weyarn
1. Fußballturnier der Ortsvereine, Ortschaften, sonstige Grupperungen, Firmen usw.

Der TSV Weyarn richtet heuer zum ersten Mal am Samstag, den 18.9.2004, ein Fußballturnier der Ortsvereine aus, wie es in vielen anderen Gemeinden seit Jahren erfolgreich veranstaltet wird.

Dazu möchten wir Euch ganz herzlich einladen.
Eingeladen sind neben allen Ortsvereinen (z. B. Freiwillige Feuerwehr, Lindlverein) auch die Ortschaften der Gemeinde Weyarn (z. B. Wattersdorf, Naring, Fentbach, usw.), die Ortsteile (z. B. Esterndorf, Schmidberg, Hirschberg usw.), lose Gruppierungen (z. B. Wulläverein, Stammtische usw.) und natürlich auch die Firmen der Gemeinde Weyarn.

Alle teilnehmenden Mannschaften müssen aus dem Gemeindegebiet kommen.
Nicht teilnehmen können offizielle Fußballmannschaften (z. B. AH oder Reserve des TSV Weyarn).

Je mehr Mannschaften daran teilnehmen, desto größer ist die Gaudi für alle.

Gespielt wird auf Kleinfeld mit einer Mannschaftsstärke von fünf Feldspielern und einem Torwart. Es kann beliebig fliegend ausgewechselt werden, es dürfen sich lediglich nie mehr als fünf Spieler und ein Keeper gleichzeitig auf dem Spielfeld befinden. Je nach Menge der Turnieranmeldungen werden Gruppen gebildet, die in einer Vorrunde nach den Regeln des Bayerischen Fußballverbands jeder gegen jeden spielen. Entsprechend der Tabelle werden dann die End- und Platzierungsspiele ausgetragen. Die Spielzeit beträgt ja nach Teilnehmer zwischen 2 x 15 und 2 x 10 Minuten.

Die Startgebühr beträgt pro Team 20,-- Euro.
Jede Mannschaft erhält am Ende einen Sachpreis.
Das Mindestalter der Spieler beträgt 14 Jahre.

Zwischen den Spielen sorgen immer wieder Einlagespiele für gute Stimmung. Natürlich ist auch für die musikalische Unterhaltung und gute Verpflegung der Spieler und Besucher gesorgt. Am Abend wird dann gemeinsam entweder unter freiem Himmel oder im Anbau des Sportheims gefeiert.
Dann steht auch eine Bar zur Verfügung.

Pro Team sind maximal 3 aktive Fußballer erlaubt, die in einer 1. und 2. Mannschaft oder der A-Jugend aktiv sind.
Für alle weiteren Fragen stehe ich unter 0171-4475014 zur Verfügung.

Anmeldung unter ortsvereine@tsvweyarn.de oder bei Thomas Spiesl

Weitere Infos von allen Sparten über die Homepage unter http://www.tsvweyarn.de

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SC Seeham

 

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TC Weyarn

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Taekwondo und Jiu-Jitsu Schule Pecus Firedragon e.V.

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Kunst und Kultur in der Gemeinde

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Kultur im Schulhaus Gotzing
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siehe AK Geschichte

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Förderverein Bairische Sprache und Dialekte / Gotzinger Trommel
Veranstaltungshinweise

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„Brunzdumm ...“

am Samstag, 24 Juli 2004, um 8 Uhr abends

Die Kabarettisten Holger Winkler & Franz Kriege mit ihrem Programm „Brunzdumm“ werden nach ihrem Erfolg am 23./24.04. nochmals auf der Bühne vom Salettl der Gotzinger Trommel stehen und das werte Publikum unterhalten.

„Brunzdumm schallt das Lied meiner Berge hinab ins Tal!“ - Karl Moik und Hansi Hinterseher wären zu Tränen gerührt. Und das haben Holger Winkler und Franz Kriege auch gewollt. Da spricht der Ministerpräsident aller Bayern, da deklamiert Johann Wolfgang von Goethe seine Sicht vom Profifußball, und augenblicklich befinden wir uns im Baumarkt und feiern 25 Jahre IKEA. Endlich einmal ein Lied über die T-Aktie und Franz Kriege erscheint als Widergänger von Helmut Fischer als Monaco Franze. Seit Anfang Mai kann man seine Stimme als „den ewigen Stenz“ im Radio Charivari hören.

Im Gotzinger Salettl gibt es Kabarett, Nonsens, Musik und Zauberei – ein Abend mit sehr viel Abwechslung und der höchsten Gaudi!

Eintritt: 8 Euro

 

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Reservierungen aller Veranstaltungen unter Tel. 08020/1728 (täglich ab ½ 11 Uhr vorm. außer montags)

Internet:  www.gotzinger-trommel.de

eMail:       Hans.Triebel@bairische-sprache.de

Telefon:           08020/1728

Telefax:           08020/904783

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Kunstkabinett Zehenthof

„Sommerträume“ - GUDRUN HOFMANN und HELGA LUCIA KORDECKI

Zur Ausstellung vom 14. Aug. - 5. Sept. 04 laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Öffnungszeiten: Fr. Sa. So. 14 - 18 Uhr

KUNSTKABINETT ZEHENTHOF
83629 Weyarn-Gotzing
Tel 0 80 20 – 840 
Fax – 90 80 91

Stilleben und idealisierte Landschaften faszinieren den Menschen schon seit langer Zeit. Trägt doch jeder von uns gewisse Bilder von ästhetischer Harmonie und Träumen in sich. Beide Künstlerinnen bringen dies meisterlich zum Ausdruck.

Gudrun Hofmann
geboren 1958 in Eichendorf/Ndb., absolvierte ein Kunststudium an der Universität München bei Hans Daucher, Ernst Eichinger und Hannes Strauch. In großzügiger Manier vermitteln ihre Impressionen südliches Flair und eine heitere Lebensart.

Helga Lucia Kordecki
geboren 1938 in Westpreußen, lebt seit vielen Jahren am Tegernsee. Sie studierte Grafik-Design in Berlin, bevor sie sich ganz der Malerei widmete. Ihre Bilder haben meist lyrisch surreale Inhalte und bestechen durch  ihre formale Sicherheit.

Beide Künstlerinnen begleiteten zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland.

Weitere Informationen unter www.zehenthof.de

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Das Landratsamt Miesbach informiert:

 

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Die LVA Oberbayern informiert

Die häufigsten Reha-Irrtümer
Sie sind unverwüstlich wie Unkraut:
Falsche Aussagen zum Thema Rehabilitation machen die Runde und werden von einem Versicherten zum Nächsten weitergegeben. Um Missverständnisse aus der Welt zu schaffen und Wissenslücken zu schließen, haben die bayerischen Landesversicherungsanstalten die häufigsten Behauptungen zusammen- und richtig gestellt.
Falsch: Eine medizinische Rehabilitation erhalte ich nur, wenn noch genügend Geld in der Kasse des Rentenversicherungsträgers ist.
Richtig ist: Jeder, der sowohl die versicherungsrechtlichen als auch die persönlichen Voraussetzungen erfüllt, hat Anspruch auf eine entsprechende Leistung. Das heißt, Versicherte erhalten dann eine Heilbehandlung, wenn sie entweder eine Wartezeit von 15 Jahren erfüllen, eine Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit beziehen oder in den letzten zwei Jahren sechs Pflichtbeiträge nachweisen können. Aber auch, wenn nach der Ausbildung innerhalb von zwei Jahren eine versicherte Berufstätigkeit aufgenommen wurde oder bei Vorliegen einer verminderten Erwerbsfähigkeit die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren erfüllt ist, wird eine Reha bewilligt. Wichtig ist in jedem Fall, dass die Erwerbsfähigkeit wegen Krankheit oder körperlicher, geistiger bzw. seelischer Behinderung erheblich gefährdet oder gemindert ist. Außerdem muss zu erwarten sein, dass durch die Rehabilitation entweder eine Minderung der Erwerbsfähigkeit abgewendet, bei bereits geminderter Erwerbsfähigkeit diese wesentlich gebessert oder wiederhergestellt oder bei teilweiser Erwerbsminderung der Arbeitsplatz erhalten werden kann.
Falsch: Ich kann aus gesundheitlichen Gründen meiner Arbeit nicht mehr wie gewohnt nachgehen und keiner kümmert sich um mich.
Richtig ist: Wer befürchtet, aufgrund seines gesundheitlichen Zustandes seine Arbeit aufgeben zu müssen, der findet mit dem Rehaangebot der Rentenversicherung ganz bestimmt Hilfe und Unterstützung. Der Haus- oder der Betriebsarzt zeigt hier den richtigen Weg auf. Eine rechtzeitige Reha kann in vielen Fällen den Verlust der Arbeit verhindern oder sogar den Wiedereinstieg ermöglichen.
Falsch: Eine Reha kann sich nicht jeder leisten.
Richtig ist: Die Kosten für die Behandlung, die Unterkunft und die Fahrt trägt der Rentenversicherungsträger. Wer bis zu netto 966 Euro monatlich verdient, muss auch nichts zuzahlen. Ab einem Nettoverdienst von monatlich 967 Euro fällt für Versicherte, die keine Kinder haben oder nicht pflegebedürftig sind, eine Zuzahlung von täglich zehn Euro an. Wer Kinder hat oder pflegebedürftig ist, zahlt einen gestaffelten Betrag. Erst ab einem Verdienst von monatlich 1 200 Euro netto müssen diese Versicherten ebenfalls zehn Euro pro Tag entrichten. Bei erforderlicher finanzieller Beteiligung ist diese für maximal 42 Tage zu leisten, bei Anschlussheilbehandlungen für 14 Tage. Eine bereits an die Krankenkasse geleistete Zuzahlung wird hierbei angerechnet.
Falsch: Während der Rehabilitation erhalte ich kein Geld.
Richtig ist: Zum Einen gibt es die Entgeltfortzahlung und als Ersatz  die Zahlung von Übergangsgeld durch die LVA. Allerdings müssen dafür die Anspruchsvoraussetzungen gegeben sein.
Falsch: Für eine Teilnahme an einer Heilbehandlung muss ich Urlaubstage opfern.
Richtig ist: Eine Heilbehandlung wird seit 1. Januar 1999 nicht mehr auf den Erholungsurlaub angerechnet.
Falsch: Als Rentner kann ich keine medizinische Reha-Leistung mehr erhalten.
Richtig ist: Wer eine Rente wegen Erwerbsminderung erhält, hat durchaus Anspruch auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation durch die Rentenversicherung, wenn er die erforderlichen Voraussetzungen erfüllt. Wer eine Altersrente bezieht, kann entsprechende Leistungen nur bei der Krankenkasse beantragen, es sei denn, es handelt sich um Leistungen zur Krebsnachsorge. Diese können Altersrentner auch vom Rentenversicherungsträger erhalten.
Falsch: Ich will eine Reha, aber dazu muss ich ja wohl in eine weit entfernte Klinik.
Richtig ist: Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Allgemeine Heilbehandlungen sind dabei als stationäre, aber auch als ambulante wohnortnahe Leistungen möglich. Dagegen sind Anschlussheilbehandlungen nach schweren Operationen, Krebsnachsorge sowie Therapie von Abhängigkeitserkrankungen in der Regel mit einem Klinikaufenthalt verbunden. Der Rentenversicherungsträger finanziert darüber hinaus auch Kinderheilbehandlungen.

Kostenlose Beratung gibt es beim Servicetelefon der bayerischen LVA'en unter 0800INFOLVA bzw. 08004636582.
Mehr zur Reha im Internet unter www.lvaen-in-bayern.de.

Schritt für Schritt zurück ins Arbeitsleben
Wenn Krankheit oder Unfall so schwerwiegend sind, dass die Arbeitsfähigkeit auf Dauer gefährdet ist, bietet die gesetzliche Rentenversicherung mit der medizinischen Reha ein wirksames Mittel, wieder fit zu werden und die bisherige Arbeit fortzusetzen. Der Schritt zurück ins Arbeitsleben kann nach Mitteilung der bayerischen LVA'en neuerdings auch "stufenweise" erfolgen und finanziell abgesichert werden.
Wer nach dem 1. Mai 2004 eine medizinische Reha-Maßnahme beantragt hat und bei dem die Ärzte während des Verfahrens feststellen, dass die bisherige berufliche Tätigkeit bei fortdauernder Arbeitsunfähigkeit zunächst nur teilweise und schrittweise wieder aufgenommen werden kann, der kann dies mit Zustimmung seines Arbeitgebers und mit finanzieller Unterstützung durch die LVA versuchen. Mit dem Patienten erstellen Ärzte und Arbeitgeber einen individuellen Eingliederungsplan und helfen so, die Rückkehr an den ursprünglichen Arbeitsplatz zu erleichtern.
Mehr über die stufenweise Wiedereingliederung als Angebot der LVA im Internet unter www.lvaen-in-bayern.de und beim kostenlosen Servicetelefon unter 0800INFOLVA bzw. 08004636582.

Fragen und Antworten zur Rentensteuer und zum Nachhaltigkeitsfaktor
Zwei Informationsbroschüren zur neuen nachgelagerten Besteuerung der Renten und der Entlastung der Beitragszahler sowie  zum "Nachhaltigkeitsgesetz" bieten die bayerischen LVA'en in ihrem Internetangebot www. lvaen-in-bayern.de zum download an. Die Broschüren im "Frage-Antwort-Stil" gibt es nur in dieser Onlineversion.

Versorgungslücke realistisch berechnen
Internet-Rechner der LVA ermittelt Vorsorgebedarf
Wie viel Geld brauche ich monatlich im späteren Ruhestand? Und welche monatlichen Einnahmen habe ich voraussichtlich? www.ihre-vorsorge.de , das unabhängige Finanzportal der Landesversicherungsanstalten, hilft Verbrauchern mit einem speziellen Rechner, das zu ermitteln. Der Vorteil: So genannte Versorgungslücken können individuell berechnet werden. Verbraucher erfahren also genau, wie viel Geld sie über die gesetzliche Rente hinaus benötigen. Zugleich erhalten sie Tipps, wie sie entsprechend ihrem Einkommen und späteren Finanzbedarf finanziell vorsorgen können.
Berater von Banken und Versicherungen gehen mitunter davon aus, dass der Finanzbedarf im Ruhestand ebenso hoch ist wie im Erwerbsleben. Sie ziehen dann vom derzeitigen Einkommen die später zu erwartende gesetzliche Rente ab. So tun sich vermeintlich hohe Versorgungslücken auf. In Wirklichkeit ist der Finanzbedarf im Ruhestand häufig geringer als während des Berufslebens. Viele Ausgaben verringern sich oder fallen weg. Beispielsweise ist das Haus oft abbezahlt, die Kinder aus dem Haus und die Kosten für das Auto sinken, weil man nicht mehr täglich zur Arbeit fährt.
Einige Eingaben in den Rechner auf www.ihre-vorsorge.de genügen, um die wirkliche Versorgungslücke herauszufinden. Im ersten Schritt gibt man an, wie hoch die monatlichen Einnahmen heute sind und welche Einnahmen man im Ruhestand erwarten kann. Im zweiten Schritt trägt man ein, wie hoch die monatlichen Ausgaben heute sind und wie viel Geld man später voraussichtlich benötigen wird. Der Bedarfsrechner führt durch die Abfrage. Er fragt gezielt nach den häufigsten Einnahme- und Ausgabeposten: Kindergeld, Mieteinkünfte und Zinseinnahmen werden ebenso berücksichtigt wie Lebenshaltungskosten, Versicherungen und Kredite.
Bei der Auswertung erfahren Verbraucher auf www.ihre-vorsorge.de wie hoch ihre mögliche Versorgungslücke ist. Zugleich erhalten sie individuelle Tipps, wie sie etwaige Lücken schließen können. Wer dann noch Fragen hat, dem helfen die Berater der Landesversicherungsanstalten am kostenlosen Servicetelefon unter 0800 INFO LVA bzw. 0800 4636582.

LVA informiert zu Rente und Steuern
Vom Jahr 2005 an wird für Altersvorsorgeaufwendungen und Altersbezüge die so genannte nachgelagerte Besteuerung eingeführt. Die tiefgreifende Neuregelung betrifft nahezu alle Bürgerinnen und Bürger: Diejenigen, die jetzt für das Alter vorsorgen – ob in der gesetzlichen Rentenversicherung oder privat – genauso wie diejenigen, die jetzt schon in Rente sind. Erste nähere Informationen dazu bieten jetzt schon die bayerischen Landesversicherungsanstalten an.
Die Beiträge für die Altersvorsorge werden schrittweise von der Einkommensteuer freigestellt. Die Erwerbstätigen werden dadurch steuerlich entlastet. Im Gegenzug erhöht sich der zu versteuernde Anteil der Renten. Das gilt für alle Arten von Renten und auch für diejenigen, die schon vor 2005 in Rente gegangen sind. Trotzdem wird es wegen der Freibeträge für die meisten Rentnerinnen und Rentner zu keiner erheblichen steuerlichen Mehrbelastung kommen. Im Jahr 2005 beispielsweise sind Alleinstehende mit Rentenbezügen bis zu monatlich 1.575 Euro steuerfrei, bei Verheirateten ist es das Doppelte.
Das Informationsblatt gibt es im Internetangebot der bayerischen LVAen unter www.lvaen-in-bayern.de zum download. Wer keinen Interentzugang nutzen kann, bestellt das kostenloses Faltblatt am Broschürentelefon der bayerischen LVAen unter 01802 567890.  

Gemeinsamer Auskunft- und Beratungstag der LVA, der BfA und der Bundesknappschaft im Landratsamt Miesbach, Rosenheimer Str. 3

am Donnerstag, den 5.8.2004
von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.00 Uhr bis 15.30 Uhr für alle Rentenfragen.

Bitte bringen Sie Ihre Versicherungsunterlagen und Ihren Personalausweis mit.
Sämtliche Beratungen sind kostenfrei!!!!
Anmeldung bitte frühzeitig unter Tel. 08025/704224
Die nächsten Beratungstage im Landratsamt sind am
2.9. und am 7.10.2004.

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