Auswertung der Jugendbefragung I. RÜCKLAUF: 47 % Von 252 an die Jugendlichen ausgegebenen Fragebögen wurden 118 ausgefüllt zurückgegeben – dies entspricht einem Rücklauf von 47%. Die sog. Mitmachzettel, auf denen die Befragte ihre Adressen angegeben haben, wurden von 108 Jugendlichen ausgefüllt.
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II. SOZIALSTRUKTURELLE MERKMALE DER BEFRAGTEN Teilnahme an der Befragung nach Geschlecht: Von den 118 Befragten waren 72 (61%) Mädchen und 45 (38,1%) Jungen. Eine/r der Befragten machte keine Angabe zum Geschlecht.
Teilnahme an der Befragung nach Ortsteil:
Teilnahme an der Befragung nach Geburtsland: 116 (98,3%) der befragten Jugendlichen geben an, in
Deutschland geboren zu sein, 2 weitere hingegen machten zu dieser Frage keine
Angabe. Teilnahme an der Befragung nach Geburtsjahrgang bzw. Alter:
Teilnahme an der Befragung nach Schultypen:
Seit wann wohnhaft in Weyarn?Gut zwei Drittel der Befragten wohnen seit ihrem 1. Lebensjahr in Weyarn. Lediglich einer der Befragten lebt seit weniger als einem Jahr in Weyarn während insgesamt 36 Befragte angeben, zwischen 2 und 16 Jahren in Weyarn zu leben.
Kurze Zusammenfassung: - es haben sich deutlich mehr Mädchen an der Befragung beteiligt als Jungen; - die Ortsteile Thalham/Gotzing, Goldenes Tal sowie Sonderdilching/Kleinhöhenkirchen sind deutlich unterrepräsentiert; - ausländische Kinder und Jugendliche haben sich an der Befragung nicht beteiligt; allerdings ist der Einwohnerstatistik zu entnehmen, dass aus der entsprechenden Altersgruppe insgesamt nur 8 AusländerInnen in der Gemeinde wohnen; - der Großteil der Befragten ist zwischen 12 und 16 Jahren alt; - 61% der Befragten besuchen eine Real- oder Wirtschaftsschule bzw. ein Gymnasium, d.h. Befragte an weiterführenden Schulen sind deutlich überrepräsentiert;
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III. ERGEBNISSE Die überwiegende Mehrheit der befragten Kinder und Jugendlichen lebt demnach gerne in der Gemeinde Weyarn. lediglich 12,7% sind mit ihrem Wohnort nicht zufrieden. Jene, die lieber woanders leben würden, nannten: Ø Miesbach Ø München Ø Canada Ø Rottach Ø Holzkirchen Ø Irschenberg Ø Neuseeland
Auf die Frage "Wenn ja, in welcher Form können Kinder und Jugendliche das Gemeindeleben mitbestimmen und mitgestalten?“ antworteten: - 44,1% der Befragten durch Jungbürgerversammlungen - 22,0% der Befragen durch Projektarbeit und - 6,8% der Befragten durch anderes diese wiederum verwiesen auf einen Jugendraum, auf Gespräche mit der Jugendbeauftragten bzw. mit den JugendleiterInnen sowie auf einen Arbeitskreis Jugend.
Bewertung der Mitwirkungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche in der Gemeinde:
59,3% (bzw. 70) der befragten Jugendlichen wünschen sich mehr Mitwirkungsmöglichkeiten!
Zur Internetnutzung: Ø 80,5% (bzw. 95) der befragten Kinder und Jugendlichen geben an, das Internet zu benutzen; Ø 53,4% (bzw. 63) haben schon mal die Seite www.weyarn.de besucht Ø 25,4% (bzw. 30) haben schon mal die Jugendinformationen auf dieser Seite angeschaut – davon wieder 25 finden die Seite gut; Ø auf die Frage, ob in den Jugendinformationen der Gemeinde etwas vermisst wird, beklagen zwei der Befragten, dass nie jemand im Chat ist; eine Befragte wünscht sich Links;
Beteiligungsformen:
26 (bzw. 22,0%) der Befragten geben an, sich nirgendwo zu beteiligen!
Nutzung von Einrichtungen:
Was wird in Weyarn vermisst: v an erster Stelle steht der Wunsch nach mehr Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche; Ø dabei wird zum einen auf fehlende Ausgehmöglichkeiten wie Disco, Bar, Party-Räume, Kneipen, Billardraum, Kino sowie Bandauftritte in Zelten verwiesen Ø zum anderen wird des öfteren auf das Fehlen eines (bereits versprochenen) Skaterpark sowie auf ein Beachvolleyballfeld hingewiesen oder das Fehlen eines differenzierten Sportangebotes beklagt; Ø gewünscht wird außerdem eine Bücherei, ein Eisplatz, ein Schwimmbad sowie ein Ski-Club; v an zweiter Stelle stehen schlechte Verkehrsverbindungen; dabei wird häufig auf die schlechten Nahverkehrsverbindungen bzw. auf das Fehlen einer Zugverbindung verwiesen; v an dritter Stelle steht der Wunsch nach Einkaufsmöglichkeiten; v außerdem wünschen sich Jugendliche Ø mehr Interesse für ihre Belange Ø Hilfe für das Kloster Ø ein Mc Donald’s Ø einen Computer-Raum, Internetcafe Ø Schlittenfahren am Aussichtsberg Ø einen Park mit Brunnen Ø mehr Gerechtigkeit Ø einen Tanzkurs Ø einen Kramerladen in Neukirchen Ø einen Fußballplatz in Bruck Ø einen Jugendtreff in Naring
Geschlechtsspezifische Ergebnisse: Betrachtet man die Ergebnisse der Befragung geschlechtsspezifisch, so ergeben sich folgende (signifikante) Unterschiede: Ø Jungen leben insgesamt lieber in Weyarn als Mädchen; von den Jungen würden nur 6,8% lieber woanders leben wollen, von den Mädchen hingegen 16,9%; Ø Jungen gehen häufiger davon aus, dass Kinder und Jugendliche durch Jungbürgerversammlungen in der Gemeinde mitbestimmen und mitgestalten können (84,0% Jungen und 73,8% der Mädchen haben diese Aussage zugestimmt). Ø Mädchen gehen häufiger davon aus, dass Kinder und Jugendliche durch Projektarbeit in der Gemeinde mitbestimmen und mitgestalten können (45,2% der Mädchen und 28,0% der Jungen haben hier zugestimmt). Ø Mehr Jungen (86,7%) als Mädchen (77,5%) nutzen das Internet. Ø Jungen beteiligen sich weit häufiger als Mädchen an Vereinen, Verbänden u.ä. Lediglich 8,9% der Jungen geben an, nirgendwo beteiligt zu sein, während dies bei 31% der Mädchen der Fall ist. Ø Sowohl der Jugendtreff (Jugs) als auch die Spiel- und Bolzplätze sowie die Sportplätze werden von Jungen häufiger besucht als von Mädchen.
Ergebnisse nach den Wohnorten der Befragten: - Prozentual betrachtet ist den Jugendlichen aus „Goldenes Tal“ die Jugendbeauftragte der Gemeinde am wenigsten häufig bekannt; - Jugendliche aus „Weyarn/Seiding“ und Jugendliche aus „Goldenes Tal“ sind häufiger nirgendwo beteiligt als Jugendliche aus den übrigen Ortsteilen; - Auffallend oft wird der Wunsch nach einem Beachvolleyballplatz in Neukirchen/Stürzlham/Einhaus genannt; - Auffallend häufig wird des weiteren von Jugendlichen aus Wattersdorf/Reinthal sowie aus Goldenes Tal auf die schlechten Verkehrsverbindungen verwiesen;
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IV. AUSWERTUNG DER MITMACHZETTEL:
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