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Informationen zur Innerortsentwicklung in Weyarn Dorfmitte und Klosteranger Ausgangslage Die Gemeinde hat vor 20 Jahren das denkmalgeschützte Schlickenrieder-Anwesen (frühere Klosterbrauerei) samt Klosteranger für einige Millionen Mark erworben. Der Erwerb war als „Finanzanlage und Weiterentwicklungsmöglichkeit“ angedacht, aber auch als Hindernis gegen eine unkontrollierte Bebauung. Er war eine Investition in die Zukunft. Ziel war stets, den Ortskern von Weyarn zu beleben, das marode
Schlickenriedergebäude zu sanieren und in finanziellen Notjahren Kapital
aktivieren zu können. In den vergangenen Jahren haben sich jedoch die Rahmenbedingungen geändert:
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Planungshistorie Bereits 2002 stand im Mittelpunkt der Diskussion im Gemeinderat, ob und wie das marode und dazu denkmalgeschützte Schlickenriedergebäude erhalten werden kann. Über viele Jahre hinweg wurde versucht, Interessenten für die Sanierung zu gewinnen. Alle Projekte scheiterten am finanziellen Mehraufwand für die Sanierung des alten Gebäudes, den die Interessenten nicht bereit waren, mitzutragen. Immer klarer erkennbar wurde die Notwendigkeit einer Belebung und Entwicklung in der Ortsmitte Weyarns. Deshalb hat der Gemeinderat im Mai 2009 beschlossen, Überlegungen anzustellen, ob eine Bebauung des Klosterangers erfolgen und wie die Bebauung ggf. behutsam und dorfverträglich gestaltet werden kann. Mit Hilfe von Landschafts- und Ortsplanern hat eine Projektgruppe aus dem Gemeinderat ein Konzept entwickelt.
Nach dem ersten Planungsentwurf zur ehemaligen Klosterbrauerei erfolgten dann Zug um Zug weitere Planungsschritte:
Mit einem vorläufigen Planungsentwurf zur Entwicklung der Ortmitte und des Klosterangers zogen sich im Februar 2011 der Gemeinderat und Mitglieder der Arbeitskreise Dorfmitte, Energie & Umwelt und Altersplanung zu einer zweitägigen Klausurtagung zur Überarbeitung zurück. Im Mai 2011 wurde über das weitere Vorgehen zur Innerortsentwicklung in einem Bürgerentscheid abgestimmt. Das Abstimmungsergebnis ermächtigte den Gemeinderat, die Planung weiter zu betreiben. |
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Aktueller Stand Auf Initiative der Firma Quest wurde die bis dahin erarbeitete Entwurfsplanung nochmals auf den Prüfstand gestellt. Die Bedenken aus dem Bürgerentscheid, die dadurch veränderten Ausgangssituationen und denkmalschützerische Aspekte waren Anstoß dafür. Ohne konkrete Vorgaben zu erhalten, haben zwei weitere Architekturbüros sich mit der Innerortsentwicklung Weyarns auseinandergesetzt.Im November 2011 wurden ihre jeweiligen Ideen und Planungsskizzen dem Gemeinderat vorgestellt. Sowohl der Gemeinderat als auch der Arbeitskreis Dorfmitte haben sich mit den unterschiedlichen Ansätzen und Möglichkeiten der beiden Architekturbüros auseinander gesetzt und sich einvernehmlich mit der Fa. Quest für ein Architekturbüro entschieden. Eine Grundsatzentscheidung zur weiteren Planung ist im
Februar 2012 gefallen. Mehr Informationen im Gmoablatt´l 3/2012 und im Bericht des Holzkirchner Merkur vom 22.2.2012. |
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Bauliche Entwicklung in den vergangenen Jahrzehnten
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